Tarifvertrag bg-at

Bei der Anpassung des Deckungssatzes für die vom Recht auf Tarifverhandlungen ausgeschlossenen Arbeitnehmer verzeichnet Österreich einen Tarifvertragsanspruch von 99 %. Dies ist eine der höchsten Raten in Europa und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Aus den oben genannten Gründen ist dieser Satz im Wesentlichen für die obligatorische Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer bei den Unternehmen zu entfällt. Diese obligatorische Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden ist einzigartig in Europa. Dennoch genießt sie bei Österreichs Arbeitgebern ein hohes Maß an Legitimität. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, daß eine Abstimmung über die Obligatorische Mitgliedschaft 1995-6 gezeigt hat, daß 82 % der Mitglieder der Kammer diesen Grundsatz unterstützt haben. Das österreichische Arbeitsrecht sieht auch die Möglichkeit vor, freiwillige Arbeitgeberverbände zu gründen, und wenn sie mit dem Recht auf Verhandlungen ausgestattet sind, haben sie sogar Vorrang vor ihrem obligatorischen Pendant. Ungeachtet dessen hat die Kammer ihren Status als wichtigster Arbeitgeberverband behalten. Bei grenzüberschreitender Abtretung sind Sonderzahlungen (z.B.

Urlaubs- und Weihnachtsvergütung) anteilig für die jeweilige Lohnperiode (daher in der Regel monatlich) zu zahlen, auch wenn der geltende Tarifvertrag die Zahlung eines Gesamtbetrags an einem anderen Tag vorsieht. Ab dem 1. Januar 2017 gilt diese Bestimmung auch bei grenzüberschreitender Einstellung von Arbeitnehmern. Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Erweiterungsmechanismen von Tarifverträgen und leitet seine Daten aus den Länderprofilen der Eurofound-Länderbeziehungen (2009) ab. Tarifverträge sind grundsätzlich nur gegen Vertragsparteien rechtlich durchsetzbar. Nationale und sektorale Kollas mehr Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften müssen von ihren Mitgliedern beauftragt werden, in ihrem Namen einen Tarifvertrag über Löhne und Arbeitsbedingungen auf Branchenebene auszuhandeln. Wenn es mehr als eine Gewerkschaft oder Arbeitgeberorganisation gibt, kann ein gemeinsamer Verhandlungsrat sicherstellen, dass alle relevanten Organisationen dabei vertreten sind. Dies sind die Parteien des Abkommens. Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Erweiterungsmechanismen von Tarifverträgen und leitet seine Daten aus den Länderprofilen der Eurofound-Länderbeziehungen (2009) ab.

Tarifverträge sind grundsätzlich nur gegen Vertragsparteien rechtlich durchsetzbar. Nationale und sektorale Tarifverträge können jedoch so verlängert werden, dass sie auch für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gelten, die nicht durch die Sozialpartner, die den Vertrag unterzeichnen, vertreten waren. Solche Erweiterungsmechanismen, in denen allen Parteien Rechte zustehen, gibt es in fast allen EU-Mitgliedstaaten (Sciarra, 2005). Obwohl der Tarifvertrag selbst nicht durchsetzbar ist, beziehen sich viele der ausgehandelten Bedingungen auf Löhne, Bedingungen, Urlaub, Renten usw. Diese Bedingungen werden in den Arbeitsvertrag eines Arbeitnehmers aufgenommen (unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht); und der Arbeitsvertrag ist selbstverständlich durchsetzbar. Wenn die neuen Bedingungen für Einzelpersonen nicht akzeptabel sind, können sie seinem Arbeitgeber widersprechen; aber wenn die Mehrheit der Arbeitnehmer zustimmte, wird das Unternehmen in der Lage sein, die Beschwerdeführer zu entlassen, in der Regel ungestraft.